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Gastgeber gesucht – Maßnahmen der Jugendfeuerwehr 2026 gemeinsam sichern

Die Jugendarbeit der Jugendfeuerwehren im Landkreis lebt von Engagement, Verlässlichkeit und von Orten, an denen Gemeinschaft erlebbar wird. Wettbewerbe, Wandertage, Abnahmen und Zeltlager sind dabei keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis gemeinsamer Anstrengungen vieler Feuerwehren vor Ort.

Um diese Maßnahmen auch im Jahr 2026 frühzeitig und verlässlich planen zu können, hat die Kreisjugendfeuerwehr Mittelsachsen bereits Ende 2024 damit begonnen, mögliche Austragungsformen, Rahmenbedingungen und Umsetzbarkeit einzelner Maßnahmen zu prüfen. Ziel war es, den Feuerwehren ausreichend Vorlauf zu geben, um intern zu beraten, Kapazitäten abzuwägen und eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

Auf dieser Grundlage wurden die geplanten Maßnahmen offen kommuniziert und zur Rückmeldung aufgerufen. Dabei wurde bewusst transparent dargestellt, welche Anforderungen mit den einzelnen Maßnahmen verbunden sind und in welchen Bereichen Unterstützung durch die Kreisjugendfeuerwehr erfolgt.

Aktueller Sachstand

Für einzelne Maßnahmen konnten bereits erste Schritte gegangen werden. Der Wandertag 2026 ist vergeben und wird am 20.06.2026 in Hartmannsdorf stattfinden. Wir bedanken uns bei der ausrichtenden Feuerwehr für die Bereitschaft, diese Maßnahme zu übernehmen und damit aktiv zur Jugendarbeit im Landkreis beizutragen.

Für das Zeltlager 2026 liegt derzeit eine Anfrage vor. Wir werden uns im Januar abschließend mit der Feuerwehr beraten.

Diese Maßnahmen sind weiterhin offen

Aktuell offen sind:

  • die Kreismeisterschaft in der Disziplin Gruppenstafette

  • regionale Wettbewerbe Gruppenstafette, insbesondere für den Bereich Nord, gern auch zusätzlich für den Bereich Süd

  • ein Austragungsort für die Abnahme der Jugendflamme Stufe II

  • der Wandertag im Regionalbereich Süd

Für diese Maßnahmen werden weiterhin ausrichtende Feuerwehren gesucht. Ohne zusätzliche Rückmeldungen besteht die Gefahr, dass einzelne Angebote nicht oder nur eingeschränkt umgesetzt werden können. Das würde vor allem die Kinder und Jugendlichen betreffen, für die diese Veranstaltungen feste und wichtige Höhepunkte im Feuerwehrjahr darstellen.

Was bedeutet es, Gastgeber zu sein?

Gastgeber zu sein bedeutet nicht, eine Maßnahme allein zu organisieren oder die Verantwortung vollständig zu tragen. Vielmehr geht es darum, die Durchführung vor Ort zu ermöglichen und gemeinsam mit der Kreisjugendfeuerwehr umzusetzen.

In der Regel bringt die ausrichtende Feuerwehr einen geeigneten Platz, einen festen Ansprechpartner sowie ein kleines Helferteam vor Ort ein. Planung, Organisation und Ablauf werden gemeinsam abgestimmt und an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst.

Die Kreisjugendfeuerwehr unterstützt unter anderem bei der organisatorischen Vorbereitung, beim Teilnehmermanagement, bei der Bereitstellung von Material und Technik sowie bei der Öffentlichkeitsarbeit. Die Ausrichtung erfolgt partnerschaftlich und realistisch, nicht nach starren Vorgaben.

Was bringt eine Ausrichtung?

Eine Ausrichtung ist mehr als ein organisatorischer Beitrag. Sie stärkt die eigene Jugendfeuerwehr, erhöht Motivation und Identifikation und macht Jugendarbeit im eigenen Ort sichtbar. Gleichzeitig trägt sie zu einer positiven Wahrnehmung der Feuerwehr in der Region bei und stärkt das Ehrenamt insgesamt.

Viele Feuerwehren berichten, dass gerade diese gemeinsamen Maßnahmen den Zusammenhalt fördern, neue Impulse setzen und langfristig Wirkung zeigen – bei den Jugendlichen ebenso wie bei den Betreuenden.

Gemeinsames Verständnis von Jugendarbeit

Die Jugendarbeit im Verband funktioniert nicht von oben nach unten. Sie lebt vom Mitmachen der einzelnen Feuerwehren. Die Mitglieder füllen den Verband, nicht umgekehrt. Kreismaßnahmen sind kein Selbstzweck, sondern ein gemeinsames Angebot, das nur dann bestehen kann, wenn Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt wird.

Wer Gastgeber ist, gestaltet Jugendarbeit aktiv mit und leistet einen wichtigen Beitrag für die Zukunft der Jugendfeuerwehr im Landkreis.

Feuerwehren, die sich eine Ausrichtung vorstellen können oder Fragen zu den offenen Maßnahmen haben, sind herzlich eingeladen, unverbindlich Kontakt aufzunehmen. Auch erste Gespräche oder Ideen sind jederzeit willkommen.

Jugendarbeit braucht Orte.
Und Feuerwehren, die sie möglich machen.

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